Abhängigkeit

Unter einer Abhängigkeit verstehen viele Menschen eine herkömmliche Sucht. Doch ist der Prozess, hinter dem Wort „Abhängigkeit“ leichter zu verstehen und bezeichnet so, das unabweisbare Verlangen nach einem bestimmten Erlebniszustand. Viele Menschen überrascht diese Aussage sehr, denn sie glauben oft, dass es nur eine Abhängigkeit nach einem bestimmten Suchtmittel oder auch Nahrungsmittel ist. Doch hat man festgestellt, dass der größte Suchtfaktor das Gefühl ist, was im Menschen entsteht und genau diese erzeugt die besagte Abhängigkeit. Es ist also nicht nur das Mittel, welches im Körper in Prozesse eingreift und diese hervorruft und nach dem Einstellen der Wirkung des Mittels auf den Körper oder bei einem Absinken des Drogen-Spiegels, Suchtverlangen auslöst, sondern auch das Gefühl, was im Menschen entsteht nach Entfaltung des Suchtmittels und genau dieses Gefühl löst eine Sucht aus.  Da die Gefühle im Unterbewusstsein gespeichert sind, gestaltet sich die Ursachenforschung auch so schwierig. Diese Verlangen nach dem bestimmten Gefühl, werden die Kräfte des Verstandes untergeordnet. Es beeinträchtigt die freie Entfaltung einer Persönlichkeit und beeinträchtigt die sozialen Chancen eines Individuums.

So darf man nach dem körperlichen Entzug, den psychischen Entzug nicht außer achtlassen. Wobei sich der psychische Entzug oft schwieriger und langwieriger darstellt, als der körperliche Entzug. Bei beiden Phasen des Entzuges stellen sich körperliche wie psychische Symptome und Krankheitsbilder dar. Bei dem körperlichen Entzug stellen sich gerne Schlafstörungen, Unruhe, Schweißausbrüche, Gliederschmerzen, Übelkeit, Kreislaufstörungen oder Krampfanfälle.  Den psychischen Entzug begleiten Entzugserscheinungen wie, Angst, Depressionen, Selbstmordgedanken oder das sogenannte Craving den Menschen.

Viele Menschen halten sich mit ihrer Sucht am Leben, doch nimmt man ihnen die Sucht, fallen sie oft wie ein Kartenhaus zusammen. Der einzige Lebenssinn dieser Suchterkrankten war oft nur noch, die Aufrechterhaltung der Sucht. Das ganze Gedankenkarussell drehte sich jahrelang um die Beschaffung des Suchtmittels, der Aufrechterhaltung ihrer Sucht und das verbergen dieser Sucht, der Hass gegen sich selbst oder gegen den Menschen nach dem es ihn verlangte.

Eine Heilung dieser Suchterkrankung, könnte einfacher sein, als sie sich darstellt. Die Lücke schließen, die man versuchte mit dieser Sucht zu schließen, was bekanntlich auch nicht gelang, nur erkennt der Suchtkranke dieses nicht. Für ihn war das Suchtmittel der Retter in der Not, der Busenfreund, der Fels in der Brandung. Sie haben verlernt, etwas für sich im Inneren zu tun. Ihre Aktivität war ins Außen gerichtet, wie diese Menschen glauben. Durch die Sucht bekamen sie die Aufmerksamkeit die sie „brauchten.“  Ein jahrelanger Mindset-Prozeß.

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