Angst und der Weg zu einem selbstbestimmtem Leben

1.Teil übernommene Angst

Jeder von uns kennt dieses Gefühl ANGST, doch was geschieht, wenn wir dieses Gefühl nicht mehr von uns weisen können?

Angst ist in unseren Körpern automatisiert. Sie kommt in Situationen, die uns fremd sind, oder die wir einst angstvoll erlebten, die uns vielleicht auf den ersten Blick überfordern können. In gefahrvollen Situationen, steigt ein beklemmendes Gefühl in uns rauf. Der ganze Körper ist alarmiert, alle Sinnesorgane werden auf einen hochsensibilisierten Zustand gebracht. Ein selbstbestimmtes Handeln ist oft nicht möglich. Es gibt einen Fluchtmechanismus, ein Kampfmechanismus und ein Opfermechanismus. So hat der Körper wichtige Überlebensmechanismen entwickelt und stellt uns diese zum Schutz des eigenen Lebens, aber auch zum Schutz der Seele zur Verfügung. Hormone werden ausgeschüttet und überfluten unseren Körper. Der Körper wird für eine Aktivität vorbereitet und aufgefordert, doch was geschieht, wenn der Mensch nicht reagiert, weil keine sichtbare Gegebenheit vorhanden ist? Das was wir alle in uns tragen, sind die einstigen Angstsituationen unserer Ahnen, unserer Eltern unseres Mitmenschen aus unserem Leben. Wir sprechen hier von den übernommenen Ängsten. Das können auch Phobien sein, denn diese sind seltenst im eigenen Leben erworben.

Nicht jede Angst ist unsere eigene Angst und doch leben wir diese Emotion, als unsere eigene Angst. Wir sprechen hier von übernommenen Ängsten. Auch ein Teil Depression ist ein weiteres übernommenes Angst-Thema. (hier ist aber auch der menschliche Darm und weitere Anhaltspunkte in Augenschein zu nehmen)

Wenn wir uns einen Eisberg vorstellen, gibt es einen kleineren Teil des Ganzen, welches sichtbar ist, der andere Teil liegt unter der Meeresoberfläche und nicht sichtbar. So hat das Lebewesen einen bewussten Anteil an Angst und einen unbewussten Anteil an Angst. Nehmen wir uns unserem Unterbewusstsein an. Alles was wir in unserem Leben erfahren, lernen, begegnet, wandert in einem Prozess der Verarbeitung in unser Unterbewusstsein. Dort entstehen und liegen auch unsere Glaubenssätze, Ansichten, Blockaden, Erwartungen, Projektionen, Hoffnungen, Mangeldenken, Separationen. Jedes Ereignis was wir nun durchleben, wird durch diesen Filter in die Welt projektiert und so fassen wir unsere weite Welt auf, natürlich erstmal unbewusst. Alles was uns begegnet, Angstsituationen, Überforderung, Demütigungen, Missbrauch, Opferthemen, Gewalt wir mit den dazugehörigen, entwickelten Emotionen, sogar Gedanken in uns abgespeichert und die dazugehörigen Mechanismen, die wir auch unbewusst für alle überforderten Situationen, entwickelten, abgespeichert.

Nun erkennen wir einen Mechanismus, der einzigartig ist. Ohne dieses Mechanismus wären wir so nicht im hier uns jetzt. Doch überhäufen sich unserer Begebenheiten. Wir laufen nicht mehr über Wiese und Flur uns sammeln Beeren und laufen vor den Wildkatzen davon. Kriege, privaten, wie beruflichen Stress, Erziehung, Manipulationen vom Staat, Pharmaindustrie, eigenen Anspruch auf sich selbst, beanspruchen diesen einzigartigen Mechanismus und hier liegt das Übel. Es beginnt alles erstmals in der Kindheit. Unsere Eltern geben uns IHRE Sicht der Dinge und IHRER Welt mit, und setzen so in uns IHRE Maßstäbe, die wir durch die übernommenen Werte in uns speichern, als seien sie unsere eigenen Erfahrungen. Wir Downloaden ihr Unterbewusstsein, mit all ihren Themen und damit allen unseren Ahnen, mit samt der ganzen Vergangenheit in uns ab. Nun blicken wir durch diesen Filter der Verhaltensweise die wir erlernten, in unsere Welt. So schauen wir als einzigartiges Individuum, mit den erworbenem Wissen und Sicht der Dinge, in unsere Welt und erbauen so unser Leben. (in meinem Blog beschriebt ich dieses Phänomen im Blogartikel, „ die Nacht stand bevor“ als Nachtigalle im Spatzenkostüm).  Wir erkennen nun unsere Fremdbestimmung.*Mit dieser Fremdbestimmung erleben wir nun unser Leben und speichern weitere Themen ab. Es entstehen Gefühle, die Emotionen dringen ins uns ein. Statt unser Leben und den erworbenen Erkenntnisse zu hinterfragen, sind sie längst als eigene Werte in uns gespeichert und nun beginnt der Vorgang, der eigenen Verleugnung. Ein ICH BIN steht vor einem ICH BIN AUCH. Unsere Erziehung ist erstmal stärker, also unser Selbstbewusstsein, was bereits in der Kindheit „vergewaltigt, missbraucht, manipuliert, teilweise ausgelöscht“ wurde. Ein Beispiel was ich immer gerne einfließen lasse, ist ein, meines Erachten missbilligender Vorgang in der Elefantenerziehung. Der Dresseur bindet das Kalb an eine Kette, erstmals weg von seiner Mutter, weg von der Familie. (Kindergarten, Schule, Ferien). Es versucht sich gegen diese Veränderung aufzulehnen, sich aus dieser Gefangenschaft zu lösen. Seine entstehenden Bedenken, Gefühle, Verhaltensweisen, werden missachtet. Das Kalb wird verachtet, geschlagen, in Hungersnot und Liebesentzug gesetzt. Das Kalb stirbt innerlich und entwickelt durch diesen Prozess ein Überlebensmechanismus. Als erwachsener Elefant legt man ihm eine Lianen Ranke um sein Bein. Er versucht gar nicht mehr sich zu befreien. Er verliert seine innere Größe, sein Selbstbewusstsein, sein ICH und seine Eigenermächtigung.Nun was lernen wir hier raus? Nur wir selbst können diese Veränderung hervorrufen und uns verändern. Schritt für Schritt lösen wir uns aus der Fremdbestimmung in die Selbstbestimmung. 

Therapieansätze können sein, Coaching, Reiki, Matrix.

Coaching Gespräche machen sichtbar was im Verborgenen liegt. Dinge die der Mensch bereits automatisiert hat. Durch meine Empathie kann ich diese aufspüren und mit Hilfe der Energiearbeit lösen. Nun kann der Mensch sich mit der neu erworbenen Sicht ein neues Leben kreieren, weg von der Fremdbestimmung hinein in die Selbstbestimmung.